Donnerstag, 26. November 2009

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit...

Oh man, was ein Chaos

Aber wenn sie denn hängt, siehts doch schön aus :-)

...bekomme ich diese leichten Aggressionen, wenn es wieder einmal heißt: "Entknotet euch ihr Lichterketten". So sehr ich auch die Kommerzialisierung von Weihnachten hasse (Weihnachtsmänner im August, also bitte, gehts noch schlimmer?), so sehr liebe ich doch das Fensterschmücken. Das gehört einfach dazu. Dieses Jahr wollte ich dem Chaos in meinen Weihnachtskisten vorausgreifen und habe mir einfach eine neue Lichterkette gekauft. Nein, besser gesagt, einen Lichtervorhang. Ganz was tolles. Ich dachte nämlich, dass ich damit viel weniger Arbeit haben müsste, wenns ums anbringen geht. Aber weit gefehlt. Schachtel geöffnet, Lichtervorhang rausgeholt und gestöhnt "Oh neee, das ist ja total durcheinander". Alles verdreht, verknotet etc. Erstmal mit Mart gequatscht, ihr hab ich den nämlich auch mitgebracht, nur ihrer hängt schon. Aber bei ihr war es daselbe Chaos. "Hach, da musst du jetzt durch". Also angefangen die Wirrungen zu entwirren und nach endlos langer Zeit und Ohrwürmern, wie "Oh du fröhliche" und "Alle Jahre wieder" endlich fertig geworden. Jetzt gings ans aufhängen. Das klappte wunderbar, nur werde ich nie Tesafilm kaufen, der nicht genormt ist. Meine Tesarolle hat nicht in den Abroller gepasst und ich musste alles einzeln zurechtschneiden :-\ aber jetzt hängt sie. Ich muss mir beim Abschmücken unbedingt mehr Ordnung angewöhnen *g*

Dienstag, 24. November 2009

Couch-Potato-Cache

Bei dem Mistwetter in den letzten Tagen, konnte man es nicht wagen, vor die Tür zu gehen. Marcel hat mir von einem Virtual-Cache erzählt, den man wirklich nur per Internet lösen kann. Man muss also weder vor Ort sein, noch ein Foto von sich und seinem GPS machen. Da er ihn schon gelöst hat, habe ich das Angebot des Loggens natürlich nicht abgelehnt. Ich hasse Mysteries ;-) (Und Virtual Mysteries sind auch nicht besser) Den "Beton-Cache" zu loggen, war so nur noch reine Formsache.
@Marcel: Wenn du das bis Freitag noch liest, dann erinner mich daran, dass ich auch noch einen Couch-Potato-Cache für dich habe. Dann hast du nämlich sogar ein neues Land ;-)

Sonntag, 22. November 2009

Im Centro

Bevor ich mich im Centro mit einer Freundin getroffen habe, gings vorher noch kurz cachen. War sowieso zu früh da und wenn ich den finden würde, wäre die Zeit perfekt überbrückt. Dank Hinweis wurde ich auch fündig im "Einkaufsparadies". Danach hab ich noch einmal bei einem anderen vorbeigeschaut. "Lore Jacobi". Nie kann ich hier suchen, da einfach zu viele Muggle dort sind. Auch heute gings wieder nicht. Der nervt mich! Hat bloß D1. Allein schon wegen der Muggle müsste der mindestens D2 haben. Wann kann man den schon heben. Vielleicht sollte ich mal um 8 Uhr morgens wiederkommen...

Samstag, 21. November 2009

Zeit für T5er

Ein wenig abhängen. Andreas Kommentar zu meinem Outfit: Wenn wir sie verlieren, finden wir sie zumindest schnell wieder ;-)))

Beim "Panda"

Endlich ging es heute wieder in den Wald, um an Bäumen rumzuhängen ;-) Andreas und ich haben uns jetzt schon lange nicht mehr zum cachen getroffen. Irgendwas kam immer dazwischen. Aber heute wars dann endlich mal wieder so weit.
Um 11:15Uhr habe ich mich mit Andreas und seiner Frau Kirsten in Leverkusen getroffen, um dann gemeinsam Richtung Neuss zu fahren. Unser erstes Ziel war der "Panda". D3. Der war auch ganz schön hoch. Hat einige Zeit gedauert, bis Andreas das Seil oben hatte aber dann konnte es los gehen. Dieser Cache gehört zu einer Reihe, bei der man elektronisch loggen muss. Man musste oben aus der Dose einen USB-Stick holen und damit loggen. Die Idee ist nicht schlecht aber bei einem T5er muss man sowieso schon genug Zeugs durch den Wald schleppen und jetzt zusätzlich auch noch ein Notebook. Wir waren ja zum Glück zu dritt. Alleine wirds doch ziemlich unhandlich. Andreas holte den Stick und ich brachte ihn wieder weg. Nach einer Stunde war alles erledigt und wir fuhren zum "Panther". Der Baum war ein wenig niedriger und das Seil war auch schnell plaziert. Andreas holte wiederrum den Stick und ich brachte ihn weg. Die Sache hier dauerte allerdings doch ein wenig länger. Die Dose hing so komisch, dass man gerade eben mit den Fingerspitzen dran kam. Andreas wollte das Seil, dass hinter dem Ast lag, nach vorne holen, so dass die Dose wieder normal baumeln konnte. Das klappte nicht und irgendwann war die Dose so verhangen, dass Andreas gar nicht mehr dran kam. So band Kirsten einen Stock ans Seil, mit dem Andreas die Dose dann wieder nach vorne holen konnte. Nun war ich an der Reihe und machte mich startklar. Ich musste ziemlich aufpassen, da ein Ast mitten im Weg hing und ein Kopfstoß arg weh getan hätte (ich brauch endlich einen Helm) Der ganze Baum war nicht so toll zum hochklettern. Andauernd störte irgendetwas und oben wurde er auch noch krumm. Egal, hauptsache wir konnten endlich mal wieder auf Bäumen herumklettern ;-)
Zu guter letzt wollten wir noch zu einem anderen T5er. Das hätte zeitlich perfekt gepasst mit meinem Zug aber leider waren vor Ort Jäger und nachdem wir Schüsse ganz in unserer Nähe gehört hatten, zogen wir es vor, hier lieber nicht im Gebüsch rumzutanzen. Ich war zwar auffällig angezogen aber man weiß ja nicht. Sicher ist sicher. Ich dachte, die müssen ein Gebiet absperren oder zumindest warnen, wenn rumgeschossen wird... Ein schöner Tag neigte sich nun dem Ende. Denn da ich abends noch zum Raclette eingeladen war, musste ich jetzt langsam mal los.

Freitag, 20. November 2009

Ein weiteres Mal "Angst im Wald" ;-)

Zusammen mit Marcel sollte es heute wieder auf Nachtcachesuche gehen. Er wollte mich zu einem T4er überreden. "Aber doch nicht wenns dunkel ist, außerdem hab ich keine passenden Schule ;-) Doch zuvor besuchten wir noch einen Cache, den wir damals aus unerfindlichen Gründen nicht gemacht hatten (keiner von uns wollte mit den Schuhen da hoch *g*) Heute hatten wir zwar andere Schuhe an aber eigentlich wollte ich immer noch nicht da hoch. Bei "Rohr Anfang" muss man nämlich, wie der Name schon sagt, auf ein Rohr klettern. Eigentlich ist es nicht wirklich hoch aber ich hatte da echt Schiss hochzugehen. Auf allen Vieren krabbelnd konnte ich dann doch noch loggen. Nee, das war nix für mich. So ganz ungesichert auf einem Rohr. Denn eigentlich habe ich Höhenangst. Wie ich T5er und das Klettern überstehe, weiß ich manchmal selbst nicht so genau, liegt wohl einfach daran, dass ich gesichert bin. Auf allen Vieren rückwärts krabbelnd gings dann wieder runter. War ich froh.
Dann gings weiter zum Nachtcache. "Kopflos im Wald (Nachtcache)" Zum Glück hab ich den Titel nur überflogen ;-) aber das war doch "bloß ein D1,5er"
Auf dem Weg zu Station 1 hatte ich ja schon wieder Schiss. Irgendwo uhute eine Eule (Wie heißt das eigentlich bei Eulen? Bei Vögeln ists ja "zwischtern" aber sagt man das bei Eulen auch????) Das war unheimlich. Uuuuuuunheimlich. Wir mussten bei dem Cache die Wege auch ziemlich weit in den Wald hinein verlassen. Station 1 war dann aber schnell gefunden und wir gingen zur 2. Die war schon echt toll gemacht. Aber bis wir mal verstanden haben, was wir machen sollten...Ja also, wer lesen kann ist klar im Vorteil (Aber wer braucht schon Hints, das geht auch ohne *g*) Wir sind dann einfach mal den Reflektoren zur 3. Station gefolgt. (Viel zu schwer für einen D1,5er,denn es gab eigentlich Koordinaten.Eigentlich *gg*) die 3. haben wir allerdings nicht gefunden (Mir ist übrigens eingefallen, dass wir bestimmt an der Station 1,5 Liter Wasser brauchten. Die sollte man mitnehmen, laut Cachebeschreibung. Am Final hatte ich die 1,5 Liter Wasser immer noch dabei. War ja schon froh, dass Marcel den Rucksack getragen hat) Wie gesagt, hier wurden wir nicht fündig und standen auf einmal an der 4. Station. Aber auch hier haben wir nichts gefunden. Einfach mal der Straße gefolgt und die 5. Station entdeckt. Hier stellte Marcel dann auch fest, dass es noch viel mehr in der Beschreibung gab als die eigentlichen Hints. Jetzt wussten wir nämlich auch, dass wir an der 4. Station nach nichts physischem suchen mussten ;-))) so sind wir noch einmal zurück zur 4. und haben den Hinweis für das Finden der nächsten Station und des Finals gefunden. Station 5 hatten wir schon vor der 4. gefunden und konnten direkt weiter zur 6. Die war richtig cool. Hat uns beiden sehr gut gefallen und habe ich bis jetzt in der Form auch noch nie gesehen. Tolle Idee. Wirklich gut gemacht. (By the way: Da war es total gruselig. Und dann musste Marcel auch noch anmerken, dass da Wildschweine rumlaufen. Können Tiere nicht nachts schlafen, so wie das auch normale nicht-cachende Menschen tun?) Zum Glück hab ich keine gesehen, aber die Eule fing wieder mit ihrer Uhuherei an. Mitten auf einem Feld, nachts, Wildschweine laufen hier rum, Eulen machen Geräusche. Man, zum Glück schien nicht auch noch der Mond. Eigentlich wollte ich mal ein Nachtsichtgerät mitnehmen aber näääää, da sieht man Sachen, die man lieber nicht sehen will. Viecher über Viecher. (Ich hab übrigens gleich zu Beginn mal wieder einem Tier in die Augen geleuchtet... danach hat Marcel meine Taschenlampe genommen *g*) Die 7. und letzte Station war dann auch schnell entdeckt und die war ganz nach Marcels Geschmack. Die war echt toll gemacht! Das Final war dann schon fast ein Drive In, denn bis zum Auto waren es vielleicht 50Meter ;-)
Eine schöne Runde, auch wenn ich mich an Nachtcaches wohl nie gewöhnen werde. Und Marcel!!! hör auf mir immer Angst zu machen. Das ist böse, äußerst böse :-((( (*grins*)

Donnerstag, 19. November 2009

Unterwegs mit Johannes

Naturpark Hohe Mark

In den Dünen



Bevor sich Johannes mittags wieder auf den Rückweg gen Heidelberg machen musste, wollten wir vorher noch ein klein wenig in meiner Heimat cachen gehen. Ich suchte einen schönen Multi raus im Naturpark Hohe Mark. (Sogar einer der größten in Deutschland!) "Mara-Lunas Goldschatz in den Dünen am Niederrhein". Ich war selbst gespannt, was mich erwarten würde. Dünen am Niederrhein?
Station 1 war schnell ausgemacht, wobei wir uns fast mit der Zahl vertan hätten aber zu zweit überlegt man zum Glück einmal mehr, ob auch alles stimmt ;-)
"Guck mal, das könnten die auch so meinen"
"Stimmt, hast du recht"
Station 2 wurde auch zügig entdeckt. Nur haben wir uns nicht dran gehalten, was im Text stand und bekamen ein Rechts-Links-Problem. (Wir entschieden uns für den falschen Weg, wenn wir den Anweisungen gefolgt wären, wäre uns dies nicht passiert *g*) Und wie es dann bei mir so ist, wird aus einem einfachen Terrain 1 Cache ein T3er ;-)))) aber irgendwann gings im Busch einfach nicht mehr weiter, zumal das ja auch hier definitiv nicht richtig sein konnte. Nach der Korrektur wars dann kein Problem zur 3. Station zu kommen. Die Berechnung der 4. verlief allerdings vollkommen im Sand. Weder Jo noch ich hatten ein Handy (geschweige denn einen Taschenrechner)dabei und wir mussten alles im Kopf rechnen, was am Anfang gut klappte aber dann kamen immer mehr Zahlen hinzu. Es wurde unübersichtlich und bei der 4. Station standen wir dann auch planlos in der Gegend rum und suchten nachdem, was im Text stand (Zum Glück standen 4 Sachen zur Auswahl, von denen 2 ausgeschlossen werden konnten) Blieben noch 2. Habens berechnet und die 4. Station dann übersprungen. Station 5 hat uns auch länger suchen lassen. Es wurde gefragt,wie weit der nächste Fuchsbau weg ist. "Hä?" Gibt es Schilder, die so etwas anzeigen?" Ja, die gibt es ;-)
Station 6 lief dann zur Abwechslung mal wieder wie am Schnürchen und wir gingen zur letzten. Die haben wir nicht gefunden. Aber wir haben auch nicht verstanden, was wir denn eigentlich dort machen müssen. Ich muss mir unbedingt mehr Cacher suchen, die mehr Funde haben als ich, alle verlassen sich immer auf mein Gespür. *g*
"Du hast doch schon 560, jetzt sag doch mal, was wir machen müssen"
"Keine Ahnung" *g*
Aber auch hier gings per Ausschlussverfahren. Es blieb sogar bloß eine plausible Möglichkeit. Das Final wurde dank Hinweis gefunden. Aber ohne wäre es auch schon schwerer gewesen. Die Koordinaten waren ziemlich off.
Danach wollten wir einen weiteren Multi versuchen. "Uli´s Geburtstagscache in Loosenberge". Hier waren auch wirklich richtige Dünen. Tolle Landschaft. Das es so etwas hier gibt. Ich komme wieder. Sah fast wie an der Nordsee aus. Einfach schön. Die Stationen waren sofort gefunden, die Zahlen auch aber das Final...ja das Final...ein Micro im Wald, ohne Hinweis. Ich sag dazu bloß: "Keine Ahnung" ich wüsste nicht,wo ich noch suchen sollte. Aber weg ist er wohl nicht. Der Owner hat am 1.11. noch eine Kontrolle gemacht. D1,5. Peinlich sowas und richtig nervig. Wobei andererseits hat es mich gar nicht so gestört, denn jetzt habe ich einen guten Grund wiederzukommen :-)
Schön, dass du da warst Jo.

Mittwoch, 18. November 2009

Es ist wieder da :-)


Könnt ihr euch noch an die Zeit zurück erinnern: "Raider heißt jetzt Twix". Jetzt heißt Twix wieder Raider ;-) (zumindest für einen kurzen Zeitraum) Zum Jubliäum des Schokoriegels gibts ne Sonderedition in Automaten an Bahnhöfen und auch an der Uni. Da hab ich ihn nämlich heute gesichtet. War kurzzeitig verwirrt. "Was soll denn Raider sein?" "Aaaach jaaaaa" *g* Die gute alte Zeit.

Zudem möchte ich hier doch gerade mal von meinem gestrigen Ereignis berichten. Auf meinem Heimweg lief gestern alles schief. Zuerst fiel der Zug nach Voerde ab Köln Süd aus. "Kein Problem, nehm ich den nächsten und fahre erstmal bis zum Hbf". Von dort aus fuhr mein Zug dann plötzlich wieder, bzw. er wurde dort bereitgestellt. Warum? Weiß kein Mensch. Kurz vor Duisburg dann das Desaster. Ich sitz immer ganz vorne. Und wie ich da so sitze und Musik höre, rumpelt es auf einmal. Der Zug ist also über etwas drüber gefahren. Ich dachte natürlich direkt an eine Person. In letzter Zeit scheinen die Leute nämlich massive Herbstdepressionen zu verspüren. Aber dann hab ich mir überlegt: "Der hat doch gar nicht hart gebremst." Es hat sich wie eine normale Zwangsbremsung angefühlt und nicht wie eine Notbremsung. Als dann die beiden Zugbegleiter draußen mit Taschenlampen herliefen, wusste ich: "Mist, dein Gefühl war richtig". Kurze Zeit später kam dann auch die Durchsage:"Meine Damen und Herren, die Weiterfahrt verzögert sich aufgrund eines Personenunfalls..." "Neeeeein, doch nicht ausgerechnet bei meinem Zug, kurz vor dem Duisburger Hbf". Direkt Christian kontaktiert. Denn zum einen hat er sowas schon einmal erlebt und zum andern ist er der Bahnkenner schlechthin und hat gute Kontakte. Ein paar Minuten später rief er zurück und bestätigte meinen Verdacht. Da ich seine Geschichte von damals kannte, rechnete ich mit dem schlimmsten. Also ging ich prompt nach ganz hinten (ist zu empfehlen. wenn es zu einer Evakuierung des Zuges kommen sollte, müssen alle nach hinten und eventuell ist dann für alle Leute zu wenig Platz im neuen Zug. So hats Christian nämlich erlebt.) Und dann heißts warten. Warten auf die Kripo, auf die Feuerwehr und den Staatsanwalt, zudem muss der Lokführer auch abgelöst werden. Ich war ja schon sehr froh, dass es dunkel draußen war. Irgendwann kamen die beiden Zugbegleiter zurück in den Zug. "Also wird die Polizei jetzt wohl vor Ort sein". Der eine teilte uns mit, dass der Zug noch abgespritzt würde und dann gehts bald weiter (Den anderen Kommentar auf Frage eines Fahrgastes hin, erwähne ich jetzt hier nicht. Iiiiiiiih) Ich habs mir gemütlich gemacht und mich ein wenig hingelegt. Wie es denn Murphys law will, hatte natürlich keiner meiner Freunde Zeit zum telefonieren. Die einen schliefen schon, die anderen waren noch unterwegs. Aber ich hab mich noch ganz nett mit einem Mann dort unterhalten. Nach ca. 90min gings dann endlich weiter Richtung Duisburg Hbf. Es gab keine Evakuierung und wir konnten im gleichen Zug bleiben. Um 21:30Uhr waren wir in Duisburg (Der Personenunfall passierte um 20:15 Uhr) Dann standen wir allerdings in Duisburg...und standen...und standen... nichts ging weiter. Keine Durchsage...nichts. Ich hatte aber das Glück, genau dort zu sitzen, wo die Zugbegleiter ihre Kabine haben und einer von denen telefonierte nun und fragte nach. Da haben die doch tatsächlich vergessen einen Ersatzzugbegleiter zu informieren!! Der Lokführer wurde bereits auf der Strecke ausgetauscht aber nicht die Zugbegleiter. "Ja ganz toll". Sollte wohl nur 5min dauern, bis der andere da war...Nun müsst ihr wissen, um 21:44 Uhr kommt bereits der nächste Zug Richtung Voerde und es ist dann immer ein gewisser Konflikt dabei, welcher Zug eher fährt. Wir hatten jetzt 21:41 Uhr. Eine kurze Info vom Lokführer kam nun, dass es aufgrund von "Betriebsverzögerungen" (Nett umschrieben *g*) in ein paar Minuten weitergeht. Was also sollte ich tun? Sitzen bleiben oder rübergehen? Ich beobachtete das Signal des anderen Zuges. Das stand noch auf rot. Um 21:43Uhr sprang es allerdings leider auf grün um. Gar nicht lange überlegt, Tasche geschnappt und losgesprintet. "Das schaffst du nie!!". Ich hatte nicht einmal eine volle Minute. Zum Glück ist der Zug ein wenig später abgefahren. Pünktlich um 44 wäre ich nämlich nicht oben gewesen. Treppe runter, Treppe rauf ist ganz schön anstrengend ;-) aber ich habs geschafft. Glücklich und vollkommen außer Puste saß ich nun im Zug, der wenig später auch los fuhr. Dank an Christian, dass er mich in die Geheimnisse der Deutschen Bahn eingeweiht hat (ob ichs damals wollte oder nicht *g*) 90min später als geplant war ich dann endlich zu Hause. Ich hatte gestern schon so ein "Glück" Mittlerweile hab ich dann auch schon fast sämtliche Bahnpannen durch. Der Personenunfall hat noch gefehlt.