Und deswegen löste ich mitten in der Nacht noch einen Mystery. Den musste ich einfach lösen, denn Marcel meinte, dass ich das sowieso nicht schaffe. Pah, ich habs geschafft. Hat zwar etwas länger gedauert, bis ich den Trick raushatte aber ich hab es hinbekommen. Juhu.
Heute gings dann zum Outdoorteil. Das Wetter war zwar nicht perfekt. Nein eigentlich war es schlecht, es fing nämlich an zu regnen, als ich beim Cache "Lost Place: Geschäftszentrum Rentfort Nord" (GC28GTY) hielt aber davon lässt sich ein Cacher nicht abschrecken. Dank Hint und genauer Koordinaten konnte ich auch schnell fündig werden. Den nächsten habe ich nicht gefunden aber ich wollte auch eigentlich nur zum eigentlichen Cache. Dem "Smileys Mystery" (GC1W8K5) So viel Spaß die Heimarbeit gemacht hatte, so wenig Spaß machte nun der Outdoorpart. Keine schöne Ecke. Alles vollgemüllt und Fliegen schwirrten über dem ganzen Mist, der hier lag. Also schnell suchen und weg hier. Zum Glück konnte ich den Cache schnell finden, wenn er auch in der hintersten Ecke lag, in die ich eigentlich nicht gehen wollte. Aber Marcel war ja krank und konnte mir nicht helfen. Danach gings wieder heim. Es war deutlich zu merken, dass die Fußball WM angefangen hatte. Ich suchte vergeblich zwei Läden nach Cola ab. Im dritten wurde ich dann endlich fündig...
Wobei es ums geocachen geht, sei in einem Satz zusammengefasst. Es handelt sich um eine virtuelle Schnitzeljagd, bei der man mit Hilfe eines GPS´ Dosen suchen muss. Wer mehr erfahren möchte, findet darüber viele Infos im Internet oder kann mich auch gerne fragen. In erster Linie geht es vor allem darum, in der Natur zu sein und dabei noch eine Aufgabe zu haben. Unter jedem Text gibts einen Link auf unsere Homepage (bergsportinfo.de), auf der Fotos, Berichte und vieles mehr zu finden sind.
Samstag, 12. Juni 2010
Freitag, 11. Juni 2010
Schloss Wittringen
Dort ging es heute vorbei, um den gleichnamigen Multi "Schloss Wittringen" (GCPZW3) aufzusuchen. Da Marcel den schon hatte, sparte ich mir die ersten Stationen. Wir benötigten nur noch die letzten beiden Ziffern. Bevor wir die Stationen aufsuchten, spielten wir eine Runde Minigolf. Knapp verloren, aber nur ganz knapp ;-)
Danach gings zum Cache. Die Station war kein Problem aber den Cache zu finden, hat auch hier wieder ein wenig länger gedauert. Marcel konnte sich nicht mehr genau erinnern und das GPS zeigte mal dort und mal dort hin. Aber dann siegte doch die Intuition und ich fand die Dose.
Danach gings zum Cache. Die Station war kein Problem aber den Cache zu finden, hat auch hier wieder ein wenig länger gedauert. Marcel konnte sich nicht mehr genau erinnern und das GPS zeigte mal dort und mal dort hin. Aber dann siegte doch die Intuition und ich fand die Dose.
Montag, 7. Juni 2010
Ein weiterer T4,5er
"Musik im Gladbecker Wald" (GC1P2KA) machte heute den Anfang. Auf dem Weg zu Marcel hielt ich hier und suchte den Tradi endlich mal auf. Hier habe ich allerdings recht lange gesucht. Kurz vor Aufgabe fand ich ihn dann doch noch. Im Sommer hat man im Wald einfach eine unheimlich hohe Koordinatenabweichung.
Auf dem Weg zum Cache "Sprechender Knochen" (GC28C3B) hielten Marcel und ich noch bei weiteren Caches für mich. Der "Zaungast" (GC26WZB) und "GCEL - Gelsenkirchen" (GC24W63) waren schnell gefunden und wir konnten uns dem eigentlichen Cache widmen. Einem weiteren T4,5er. Endlich tauchen die auch in meiner Matrix auf ;-) Nachdem wir erst den falschen Baum anvisiert hatten, entdeckten wir den Cache. Marcel ging zuerst hoch. Den Cache kann man gut ohne Seil angehen, da er sehr viele Äste hat, auf die man steigen kann. Ich hab mich trotzdem nicht getraut. Das war zu hoch. Aber da ich auf Marcel aufpasste, konnte er mich auch mit eintragen ;-))
Auf dem Weg zum Cache "Sprechender Knochen" (GC28C3B) hielten Marcel und ich noch bei weiteren Caches für mich. Der "Zaungast" (GC26WZB) und "GCEL - Gelsenkirchen" (GC24W63) waren schnell gefunden und wir konnten uns dem eigentlichen Cache widmen. Einem weiteren T4,5er. Endlich tauchen die auch in meiner Matrix auf ;-) Nachdem wir erst den falschen Baum anvisiert hatten, entdeckten wir den Cache. Marcel ging zuerst hoch. Den Cache kann man gut ohne Seil angehen, da er sehr viele Äste hat, auf die man steigen kann. Ich hab mich trotzdem nicht getraut. Das war zu hoch. Aber da ich auf Marcel aufpasste, konnte er mich auch mit eintragen ;-))
Sonntag, 6. Juni 2010
Endlich mal wieder ein Abseiler...Naja...Nur für Marcel ;-)
Marcel und ich wollten bei dem heutigen schönen Wetter einen T4,5er angehen. "Haengepartie" (GCQB16) liegt bei mir in der Nähe und steht schon lange auf meiner To-Do Liste. Heute war es dann soweit und wir fuhren nach Wesel. Die Vorplanung dauerte länger als das eigentliche Unterfangen. Der Weg führt einem zu einer alten Römerbrücke. Wir entschlossen uns unten entlang zu gehen und trafen dort auf Kühe, die genau dort grasten, wo der Cache hing. Von unten hatten wir sowieso keine Chance den Cache anzugehen und marschierten den ganzen Weg in brütender Hitze wieder zurück, um dann auf die alten Brücke zu gehen und den Cache von oben zu heben. Ein Abseiler...Wie sehr ich doch das Abseilen hasse und da ich das auch schon ewig nicht mehr gemacht habe (und schon gar nicht am Doppelseil) hatte ich schon ein wenig Angst. Aber erstmal abwarten. Der Einbau des Seils verlief soweit ganz gut. Sah alles sicher aus. So schnappte ich mir mein ATC, band mich ein, ging zur Kante und ... hatte Schiss. Ja, genau so kann man das formulieren. Die Höhe war mir nicht geheuer und das Abseilen schon gar nicht. Nee, ich ließ Marcel nun erstmal den Vortritt. Ich würde mir das in der Zeit genau überlegen können. Als ich sah, wie er sich abseilte (Die berüchtigte Kante oben, nahm auch Marcel nicht wirklich sicher) war für mich klar:" Ich seil mich heute nicht ab". Marcel wollte mich dann von unten sichern aber das funktionierte überhaupt nicht, da das Seil sich keinen Zentimeter bewegte ( Das mir Marcel wiederrum auch nicht glauben wollte aber warum sollte ich lügen) Nach ein paar Wortgefechten band ich mich aus und ging zurück. Hatte ich doch absolut keine Lust mehr. Immerhin waren die Kühe mittlerweile verschwunden. Unten angekommen ging ich zu Marcel und wollte von dort hoch zum Cache klettern. Dann könnte ich auch ganz bis oben gehen und das Seil wieder nach unten bringen. Das lief allerdings auch nicht reibungslos. Mit Handklemme und Grigri bewaffnet stieg ich nun auf. Bis zum Cache zu kommen war kein Problem. Aber dann, die allseits geliebte Kante...Mit der Handsteigklemme ist irgendwann Schluss und diesmal war doch relativ weit unten Schluss. Ich musste also irgendwie jetzt da hoch kommen. Mit den Schuhen, die ich anhatte, hatte ich zum Glück guten Grip und schaffte es irgendwann die Füße in der Wand so zu verklemmen, dass ich hochklettern konnte. Oben angekommen sah ich dann aus, wie man nach so einer Aktion nur aussehen kann. Überall Schrammen und Aufschwürfungen vom Aufstützen. War klar...Aber immerhin bin ich heil oben angekommen und hab den Cache endlich. Seil abgebaut und wieder von dort oben nach unten. Auf der anderen Seite der Brückenruine saßen ein paar Jugendliche, die dort relaxten, was die wohl von mir dachten, nachdem ich das Dritte Mal in voller Montur, mit Klettergurt, Seil, Helm etc. an denen vorbeiging und abstieg. Unten angekommen blutete ich an Arm und Bein aber es war geschafft. Ich muss unbedingt mehr Sicherheit bei dieser blöden Abseilerei bekommen. So eine Panik, die ich dabei jedesmal habe, geht doch nicht.
Freitag, 4. Juni 2010
Nächster Halt: Gladbeck West
Diese Ansage ertönt immer, wenn ich mit dem Zug zu Marcel fahre. Heute ertönte sie zwar auch aber wir wollten endlich mal den Multi hier am Bahnhof zu Ende bringen. Waren schon ein paar Mal hier aber das mit der Peilung hat überhaupt nicht geklappt. Marcel hatte nun einen Tipp und mit diesem war es ganz einfach am "Bahnhof Gladbeck West" (GC1NV0E) fündig zu werden. Dreistes Versteck.
Donnerstag, 3. Juni 2010
NiederrheinWeg: Rheinberg-Alpen
Zwischen den beiden Rapsfeldern


Überall blühte es




Marcel am Final

Da Marcels und mein Trip in die Eifel dieses Wochenende leider nicht klappte, entschlossen wir uns kurzfristig zu einem neuen Wanderweg. Vom NiederrheinWeg habe ich selber noch nie etwas gehört, obwohl ich hier wohne. Ich bin zufällig drauf gestoßen, als ich vorhatte in Alpen cachen zu gehen. Die zuerst geplante Etappe von Alpen nach Issum konnten wir nicht angehen, da kein Bus nach Alpen zurückfuhr und es mit der Bahn ewig gedauert hätte. Also entschlossen wir uns von Rheinberg nach Alpen zu wandern.
Am Mittag fuhren wir nun in Richtung Rheinberg. Vor dem Wanderweg suchten wir noch den Tradi "Alpen-Schwarzer Graben" (GC1HNKA) auf. Nach kurzer Suche fanden wir ihn und fuhren nun zum Rathaus in Rheinberg, wo der Multi "NiederrheinWeg: Rheinberg - Alpen" (GC264BY) begann. 14km sollten es heute sein und wie sich herausstellen sollte, war es sehr gut, dass wir den Multi dabei hatten, denn die Wegführung war leider nicht immer eindeutig und wir gingen ein paar Umwege. Auf dem Weg zur 1. Station sahen wir die Wegmarkierung und wussten, wonach wir uns richten müssen. Leider ging das auf dem Weg zur Station 2 schon daneben. Wir folgten den Markierungen und standen vor der ersten Frage. Links herum gehen oder geradeaus. Parallel zum NiederrheinWeg gibt es noch einen anderen Wanderweg, was wir aber bis zu dem Zeitpunkt nicht wussten. Der andere Weg ist mit einem < markiert und ich habe das Zeichen als Links-Pfeil interpretiert. Das hätte gepasst, gleiche Farbe und direkt als Aufkleber unter unserem Wegweiser. Leider fanden wir keine weitere Markierung und gingen dann anhand des GPS zur 2. Station. Eigentlich hatten wir uns gedacht, einen GPS Track für den Weg zu erstellen aber jetzt hatten wir uns schon verlaufen und der Track war nutzlos. Der Cache an sich ist einfach gehalten, man sollte keinerlei Probleme haben, die einzelnen Stationen zu finden, da es in erster Linie um den Weg geht und nicht um den Cache. Daher kamen wir auch gut voran. Da wir nun zur 2. Station falsch gegangen waren, nahmen wir auch zur 3. den "GPS-Weg" und befanden uns zum Glück danach wieder auf der richtigen Route. Vor der 3. Stage machten wir noch einen weiteren Tradi "Moerser Kreisbahn Bahnhof Rheinberg" (GCQ33P). Weiter ging es nun auf einen Pfad hinter dem Bahnhof, vorbei an Schrebergärten und hinaus aus der Stadt. Durch eine Wohngegend gings nun zwischen Feldern hindurch zur 4. Station. Frage beantwortet und weiter in Richtung Stage 5. Hier mussten wir kurz an einer Straße entlang und diese an der Kreuzung überqueren. Danach ging es lange Zeit geradeaus auf einem asphaltierten Weg entlang. Genau in Richtung eines weiteren Tradis "FOSSA EUGENIANA - Vierling #3" (GC18HQB) Marcel fand ihn nach kurzer Suche. Wir berechneten die nächste Station und gingen weiter. Immer geradeaus. Kurz vor der 6. Stage bogen wir nun auf einen Friedhof ab. Wir gingen sogar noch richtig, die Markierungen waren jetzt eindeutiger zu erkennen, auch wenn man an einigen Ecken die Augen aufmachen und genau darauf achten muss. Am Friedhof angekommen zählten wir die Hinweise für die nächste Station und gingen nun durch Felder und Wiesen zur 7. Station. Der Abschnitt war richtig schön. Sehr zu empfehlen, wenn der Raps in voller Blüte steht. Wir hatten das Glück die letzten Ausläufer vom Raps zu sehen und gingen über einen landwirtschaftlichen Weg, rechts und links von Rapsfeldern begleitet. Wirklich toll. Am Ende des Weges mussten wir nun eine Straße überqueren und waren bei der nächsten Station. Von hier hatte man einen schönen weiten Blick über Felder und die offene Landschaft. Auf dem Weg zur 8. Station ging es nun von den Feldern wieder auf eine asphaltierte aber ruhige und wenig befahrene Straße. Schön, wie alles blühte, blau, gelb, rot, weiß und die Getreidefelder, die im Wind hin und herwehten und wie Wellen schwungen. Die 8. Stage war auch schnell gefunden und von dort gingen wir nun wieder falsch. Wir sahen keine Markierung und liefen anstatt unter der Brücke hindurch, rechts herum. So mussten wir einen Umweg in Kauf nehmen, bis wir die Markierung endlich wiederfanden. Jetzt ging es wieder auf einen Feldweg. Auch hier blühte es rechts und links von uns blau und gelb. So war auch die 9. Station gut gefunden und es ging weiter in Richtung eines Bauernhofes. Vom Feldweg kamen wir wieder auf eine normale Straße in eine Wohngegend hinein und fanden dort die 10. Station. Wir waren nun schon fast am Schluss und hatten noch ungefähr 5km vor uns. Aus der Wohngegend heraus, ging es weiter geradeaus und über eine Straße hin zu einem Cafe-Restaurant. Wir kehrten hier allerdings nicht ein, sondern gingen weiter in Richtung ein paar Tradis. Allerdings suchten wir zuerst die 11. Station. Danach mussten wir noch Ausschau nach einem Bild halten, dass man für den Bonus-Cache benötigt. Entdeckt wurde es auf dem Weg zum "Sonderling" (GCPA12). Den Cache habe ich nach kurzer Suche entdeckt und wir machten erstmal eine kleine Pause, setzten uns auf einen Baum und aßen ein paar Kekse. Zurück an der 11. Station gingen wir weiter unseres Wanderweges zur letzten Station. Auch die fanden wir gut und konnten nun das Final berechnen. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei einem Tradi, den wir allerdings nicht fanden. Auch die Hilfe zweier anderer Cacher brachte uns nicht weiter. Wir gingen also ohne Fund wieder zurück. Aber die Gegend dort war super schön. Wir hatten nun noch ein paar Meter bis zum Cache und entdeckten ihn sofort. Geloggt und weiter gings. Ein paar Kilometer hatten wir noch bis zum Rathaus in Alpen, an der diese Etappe endet. Allerdings machten wir vorher ein paar weitere Abstecher vom eigentlichen Weg ab in Richtung Tradis. "Die Waldbibliothek" (GC1VG15) überließ ich Marcel, da ich keine Lust hatte, mich durchs Gebüsch zu schlagen, außerdem waren da überall Brennnesseln. Danach gings zu "Alpen in Alpen?" (GCVE5A) Hatten wir den ganzen Weg über nicht mit Steigung kämpfen müssen, mussten wir zumindest hier mal ein klein wenig bergauf ;-) Den Cache haben wir schnell entdeckt. Und fuhren mit "Alpen-Wasserwerk" (GC1M5ZE) fort. Auch hier wurden wir fündig. Gut gemachtes Versteck. Aber bei T1,5 hatten wir irgendetwas verkehrt gemacht. Unser Weg war mindestens T2,5 aber immerhin kein Umweg ;-)
Nun wollten wir zurück Richtung Rheinberg. Wir gingen vom Cache zum Rathaus. Unterwegs aßen wir noch ein Eis und rasteten auf einer Bank direkt vor einem Haus. Auch merkwürdig sowas. Den Cache am Rathaus haben wir nicht gefunden aber ich möchte auch betonen, dass wir alle Caches ohne Hint gefunden haben :-)
Vom Rathaus gings nun zum Bahnhof. Der Zug fährt hier nur jede Stunde. Unser Timing passte und keine 10min später saßen wir im Zug nach Rheinberg. Die 2. Station stiegen wir bereits wieder aus und gingen zu "Rheinberg Denkmal" (GC1Z55N) Die Suche gestaltete sich hier ein wenig länger und nachdem unten alles abgesucht war, sah ich mir den oberen Bereich noch einmal genauer an. Marcel hatte zwar schon geschaut aber darauf vertraue ich ja nicht ;-) (Deswegen fand ich auch den gut getarnten Cache) Wir gingen nun zum Auto und fuhren Richtung Gladbeck. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei 3 Tradis. "FOSSA EUGENIANA - Vierling #4" (GC18JYN) und "Orsoy Land" (GC1XW6N) musste Marcel allerdings alleine suchen, da ich erstmal meine Füße schonen musste. Die schmerzten doch ein wenig und ich hatte nur noch Lust auf Drive-Ins ;-) Aber den nächsten fanden wir auch erstmal nicht und so blieb nur noch "Moerser Kreisbahn Bahnhof Eversael" (GCQ1CD) Marcel hat ihn dort gefunden, wo ich ihn nun wirklich nicht erwartet hätte. So ging eine schöne Tour zu Ende und ich sah mich schon, meine Füße hochlegen. Gecacht hatten wir für heute genug.
Ein echter Geheimtipp der NiederrheinWeg und ich freue mich auch hier schon auf die nächste Etappe. Letztendlich war es gut, den Cache dabei zu haben, denn sonst hätten wir uns arg verlaufen. Anstatt der 14km wurden es 20km (Inkl. der Caches bis zum Rheinberger Rathaus) Steigungen gibt es hier keine. Der Weg verläuft immer schön geradeaus. Einziger Minuspunkt: Die Autobahn ist die ganze Zeit zu hören. Aber die Landschaft entschädigt diesen negativen Punkt. Man sollte allerdings wirklich ganz genau auf die Wegführung achten, die ist nicht immer eindeutig.
Überall blühte es
Marcel am Final
Da Marcels und mein Trip in die Eifel dieses Wochenende leider nicht klappte, entschlossen wir uns kurzfristig zu einem neuen Wanderweg. Vom NiederrheinWeg habe ich selber noch nie etwas gehört, obwohl ich hier wohne. Ich bin zufällig drauf gestoßen, als ich vorhatte in Alpen cachen zu gehen. Die zuerst geplante Etappe von Alpen nach Issum konnten wir nicht angehen, da kein Bus nach Alpen zurückfuhr und es mit der Bahn ewig gedauert hätte. Also entschlossen wir uns von Rheinberg nach Alpen zu wandern.
Am Mittag fuhren wir nun in Richtung Rheinberg. Vor dem Wanderweg suchten wir noch den Tradi "Alpen-Schwarzer Graben" (GC1HNKA) auf. Nach kurzer Suche fanden wir ihn und fuhren nun zum Rathaus in Rheinberg, wo der Multi "NiederrheinWeg: Rheinberg - Alpen" (GC264BY) begann. 14km sollten es heute sein und wie sich herausstellen sollte, war es sehr gut, dass wir den Multi dabei hatten, denn die Wegführung war leider nicht immer eindeutig und wir gingen ein paar Umwege. Auf dem Weg zur 1. Station sahen wir die Wegmarkierung und wussten, wonach wir uns richten müssen. Leider ging das auf dem Weg zur Station 2 schon daneben. Wir folgten den Markierungen und standen vor der ersten Frage. Links herum gehen oder geradeaus. Parallel zum NiederrheinWeg gibt es noch einen anderen Wanderweg, was wir aber bis zu dem Zeitpunkt nicht wussten. Der andere Weg ist mit einem < markiert und ich habe das Zeichen als Links-Pfeil interpretiert. Das hätte gepasst, gleiche Farbe und direkt als Aufkleber unter unserem Wegweiser. Leider fanden wir keine weitere Markierung und gingen dann anhand des GPS zur 2. Station. Eigentlich hatten wir uns gedacht, einen GPS Track für den Weg zu erstellen aber jetzt hatten wir uns schon verlaufen und der Track war nutzlos. Der Cache an sich ist einfach gehalten, man sollte keinerlei Probleme haben, die einzelnen Stationen zu finden, da es in erster Linie um den Weg geht und nicht um den Cache. Daher kamen wir auch gut voran. Da wir nun zur 2. Station falsch gegangen waren, nahmen wir auch zur 3. den "GPS-Weg" und befanden uns zum Glück danach wieder auf der richtigen Route. Vor der 3. Stage machten wir noch einen weiteren Tradi "Moerser Kreisbahn Bahnhof Rheinberg" (GCQ33P). Weiter ging es nun auf einen Pfad hinter dem Bahnhof, vorbei an Schrebergärten und hinaus aus der Stadt. Durch eine Wohngegend gings nun zwischen Feldern hindurch zur 4. Station. Frage beantwortet und weiter in Richtung Stage 5. Hier mussten wir kurz an einer Straße entlang und diese an der Kreuzung überqueren. Danach ging es lange Zeit geradeaus auf einem asphaltierten Weg entlang. Genau in Richtung eines weiteren Tradis "FOSSA EUGENIANA - Vierling #3" (GC18HQB) Marcel fand ihn nach kurzer Suche. Wir berechneten die nächste Station und gingen weiter. Immer geradeaus. Kurz vor der 6. Stage bogen wir nun auf einen Friedhof ab. Wir gingen sogar noch richtig, die Markierungen waren jetzt eindeutiger zu erkennen, auch wenn man an einigen Ecken die Augen aufmachen und genau darauf achten muss. Am Friedhof angekommen zählten wir die Hinweise für die nächste Station und gingen nun durch Felder und Wiesen zur 7. Station. Der Abschnitt war richtig schön. Sehr zu empfehlen, wenn der Raps in voller Blüte steht. Wir hatten das Glück die letzten Ausläufer vom Raps zu sehen und gingen über einen landwirtschaftlichen Weg, rechts und links von Rapsfeldern begleitet. Wirklich toll. Am Ende des Weges mussten wir nun eine Straße überqueren und waren bei der nächsten Station. Von hier hatte man einen schönen weiten Blick über Felder und die offene Landschaft. Auf dem Weg zur 8. Station ging es nun von den Feldern wieder auf eine asphaltierte aber ruhige und wenig befahrene Straße. Schön, wie alles blühte, blau, gelb, rot, weiß und die Getreidefelder, die im Wind hin und herwehten und wie Wellen schwungen. Die 8. Stage war auch schnell gefunden und von dort gingen wir nun wieder falsch. Wir sahen keine Markierung und liefen anstatt unter der Brücke hindurch, rechts herum. So mussten wir einen Umweg in Kauf nehmen, bis wir die Markierung endlich wiederfanden. Jetzt ging es wieder auf einen Feldweg. Auch hier blühte es rechts und links von uns blau und gelb. So war auch die 9. Station gut gefunden und es ging weiter in Richtung eines Bauernhofes. Vom Feldweg kamen wir wieder auf eine normale Straße in eine Wohngegend hinein und fanden dort die 10. Station. Wir waren nun schon fast am Schluss und hatten noch ungefähr 5km vor uns. Aus der Wohngegend heraus, ging es weiter geradeaus und über eine Straße hin zu einem Cafe-Restaurant. Wir kehrten hier allerdings nicht ein, sondern gingen weiter in Richtung ein paar Tradis. Allerdings suchten wir zuerst die 11. Station. Danach mussten wir noch Ausschau nach einem Bild halten, dass man für den Bonus-Cache benötigt. Entdeckt wurde es auf dem Weg zum "Sonderling" (GCPA12). Den Cache habe ich nach kurzer Suche entdeckt und wir machten erstmal eine kleine Pause, setzten uns auf einen Baum und aßen ein paar Kekse. Zurück an der 11. Station gingen wir weiter unseres Wanderweges zur letzten Station. Auch die fanden wir gut und konnten nun das Final berechnen. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei einem Tradi, den wir allerdings nicht fanden. Auch die Hilfe zweier anderer Cacher brachte uns nicht weiter. Wir gingen also ohne Fund wieder zurück. Aber die Gegend dort war super schön. Wir hatten nun noch ein paar Meter bis zum Cache und entdeckten ihn sofort. Geloggt und weiter gings. Ein paar Kilometer hatten wir noch bis zum Rathaus in Alpen, an der diese Etappe endet. Allerdings machten wir vorher ein paar weitere Abstecher vom eigentlichen Weg ab in Richtung Tradis. "Die Waldbibliothek" (GC1VG15) überließ ich Marcel, da ich keine Lust hatte, mich durchs Gebüsch zu schlagen, außerdem waren da überall Brennnesseln. Danach gings zu "Alpen in Alpen?" (GCVE5A) Hatten wir den ganzen Weg über nicht mit Steigung kämpfen müssen, mussten wir zumindest hier mal ein klein wenig bergauf ;-) Den Cache haben wir schnell entdeckt. Und fuhren mit "Alpen-Wasserwerk" (GC1M5ZE) fort. Auch hier wurden wir fündig. Gut gemachtes Versteck. Aber bei T1,5 hatten wir irgendetwas verkehrt gemacht. Unser Weg war mindestens T2,5 aber immerhin kein Umweg ;-)
Nun wollten wir zurück Richtung Rheinberg. Wir gingen vom Cache zum Rathaus. Unterwegs aßen wir noch ein Eis und rasteten auf einer Bank direkt vor einem Haus. Auch merkwürdig sowas. Den Cache am Rathaus haben wir nicht gefunden aber ich möchte auch betonen, dass wir alle Caches ohne Hint gefunden haben :-)
Vom Rathaus gings nun zum Bahnhof. Der Zug fährt hier nur jede Stunde. Unser Timing passte und keine 10min später saßen wir im Zug nach Rheinberg. Die 2. Station stiegen wir bereits wieder aus und gingen zu "Rheinberg Denkmal" (GC1Z55N) Die Suche gestaltete sich hier ein wenig länger und nachdem unten alles abgesucht war, sah ich mir den oberen Bereich noch einmal genauer an. Marcel hatte zwar schon geschaut aber darauf vertraue ich ja nicht ;-) (Deswegen fand ich auch den gut getarnten Cache) Wir gingen nun zum Auto und fuhren Richtung Gladbeck. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei 3 Tradis. "FOSSA EUGENIANA - Vierling #4" (GC18JYN) und "Orsoy Land" (GC1XW6N) musste Marcel allerdings alleine suchen, da ich erstmal meine Füße schonen musste. Die schmerzten doch ein wenig und ich hatte nur noch Lust auf Drive-Ins ;-) Aber den nächsten fanden wir auch erstmal nicht und so blieb nur noch "Moerser Kreisbahn Bahnhof Eversael" (GCQ1CD) Marcel hat ihn dort gefunden, wo ich ihn nun wirklich nicht erwartet hätte. So ging eine schöne Tour zu Ende und ich sah mich schon, meine Füße hochlegen. Gecacht hatten wir für heute genug.
Ein echter Geheimtipp der NiederrheinWeg und ich freue mich auch hier schon auf die nächste Etappe. Letztendlich war es gut, den Cache dabei zu haben, denn sonst hätten wir uns arg verlaufen. Anstatt der 14km wurden es 20km (Inkl. der Caches bis zum Rheinberger Rathaus) Steigungen gibt es hier keine. Der Weg verläuft immer schön geradeaus. Einziger Minuspunkt: Die Autobahn ist die ganze Zeit zu hören. Aber die Landschaft entschädigt diesen negativen Punkt. Man sollte allerdings wirklich ganz genau auf die Wegführung achten, die ist nicht immer eindeutig.
Dienstag, 1. Juni 2010
Ausflug in den Nordsternpark
Marcel und ich hatten heute eine kleine Multi-Tour geplant. Da ich aber fahren musste, wollte ich nur unter der Prämisse cachen, dass es nicht so weit ist (Ich hasse Autofahren) Marcels und meine Interpretation von "nicht weit weg" ist ein wenig gegenläufig (Für mich sind 30km weit, für Marcel nicht *g*)...Deswegen habe ich kurzerhand entschieden, ob ich zu dem Cache fahren möchte oder nicht. Und ja, er war nicht weit ;-)
Zuerst machten wir noch einen Zwischenstopp bei "Wir haben´s getan!" (GC23WHH) Marcel hat den damals nicht gefunden, also musste der Profi ran. (Ich hab den auch nicht gefunden *g*) Marcel hat ihn dann letztendlich doch noch entdeckt. Das lag an meinem Einfluss. ;-)
Dann fuhren wir zum Multi "Horster Rundgang (Teil 4)" (GC15CQ4)
Station 1 und 2 haben wir schnell ausgemacht. Bei der 3. musste man zu einer Brücke. Da stellt sich immer die Frage, ist der Hinweis nun oben auf oder unter der Brücke? Diesmal war er weder unten noch direkt oben, sondern mittendrin. Nach ewiger Sucherei entdeckte ich ihn und assistierte Marcel zu der Stelle, so dass er den Hinweis von oben heben konnte. Alle weiteren Stationen waren eindeutig und schnell zu finden. Zwischen Station 6 und 7 suchten wir "Heidi" (GC15YXJ) auf. Ich hatte keine Lust, da hoch zu gehen. Da war alles voller Disteln und Brennnesseln. Daher wartete ich unten und ließ Marcel loggen ;-) Danach ging es weiter mit dem Multi. Auch hier gabs keine zweideutigen Stationen. Bevor wir uns nun auf zum Final machten, suchten wir noch ein paar Tradis auf, die auf dem Weg lagen. "Mühlenemscherweg 3" (GC22E5R) und "Mühlenemscherweg 4" (GC22E5H) waren die Außerwählten. Beide konnten wir flott finden und gingen noch zu Teil 2. Den haben wir nicht gefunden. Wir sind mitten in die Büsche gelaufen, was aber nicht sein konnte (Wir sahen die Terrainwertung erst zu Hause) Keine Ahnung, wo wir da hätten ncoh suchen sollen. Also gingen wir zu einem letzten Tradi "Brücke 339" (GC1VCDW) Ein Cache, den Marcel wieder mal heben musste. "Hier, ich hab ihn, aber da fass ich nicht hin" ;-))))So konnten wir nun zum Final des Multis, den ich fand (Marcel ist einfach immer zu euphorisch. "Der ist da oben, am Baum, glaub mir") Der war unten am Baum, wo ich suchte ;-)
Zuerst machten wir noch einen Zwischenstopp bei "Wir haben´s getan!" (GC23WHH) Marcel hat den damals nicht gefunden, also musste der Profi ran. (Ich hab den auch nicht gefunden *g*) Marcel hat ihn dann letztendlich doch noch entdeckt. Das lag an meinem Einfluss. ;-)
Dann fuhren wir zum Multi "Horster Rundgang (Teil 4)" (GC15CQ4)
Station 1 und 2 haben wir schnell ausgemacht. Bei der 3. musste man zu einer Brücke. Da stellt sich immer die Frage, ist der Hinweis nun oben auf oder unter der Brücke? Diesmal war er weder unten noch direkt oben, sondern mittendrin. Nach ewiger Sucherei entdeckte ich ihn und assistierte Marcel zu der Stelle, so dass er den Hinweis von oben heben konnte. Alle weiteren Stationen waren eindeutig und schnell zu finden. Zwischen Station 6 und 7 suchten wir "Heidi" (GC15YXJ) auf. Ich hatte keine Lust, da hoch zu gehen. Da war alles voller Disteln und Brennnesseln. Daher wartete ich unten und ließ Marcel loggen ;-) Danach ging es weiter mit dem Multi. Auch hier gabs keine zweideutigen Stationen. Bevor wir uns nun auf zum Final machten, suchten wir noch ein paar Tradis auf, die auf dem Weg lagen. "Mühlenemscherweg 3" (GC22E5R) und "Mühlenemscherweg 4" (GC22E5H) waren die Außerwählten. Beide konnten wir flott finden und gingen noch zu Teil 2. Den haben wir nicht gefunden. Wir sind mitten in die Büsche gelaufen, was aber nicht sein konnte (Wir sahen die Terrainwertung erst zu Hause) Keine Ahnung, wo wir da hätten ncoh suchen sollen. Also gingen wir zu einem letzten Tradi "Brücke 339" (GC1VCDW) Ein Cache, den Marcel wieder mal heben musste. "Hier, ich hab ihn, aber da fass ich nicht hin" ;-))))So konnten wir nun zum Final des Multis, den ich fand (Marcel ist einfach immer zu euphorisch. "Der ist da oben, am Baum, glaub mir") Der war unten am Baum, wo ich suchte ;-)
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