Sonntag, 13. Dezember 2009

Weihnachtsmarkt in Voerde



Die Allee ganz festlich geschmückt (leider verwackelt aufgrund fehlenenden Stativs und ruhiger Hand *g*)


Ich und Jagertee, keine gute Kombination, das trink ich nie wieder ;-)


"Haus Voerde" in bunten Farben



Heute fand er zum zweiten Mal an unserem Wasserschloss statt; der Voerder Weihnachtsmarkt und ich muss sagen, der ist wirklich richtig schön. So wie man sich einen Weihnachtsmarkt vorstellt. Marcel war mit von der Partie und ich glaub, ich hab nicht zu viel versprochen als ich sagte, dass er toll sein wird. Deswegen gibts mal ein paar Impressionen vom schönen Teil Voerdes ;-)
Hier gabs übrigens hausgemachten weißen Glühwein. Der war echt lecker. Viel besser als roter.

T -5

Samstag, 12. Dezember 2009

Dortmund

Da Marcel seinen 100. Cache und ich meinen 600. Cache gemeinsam in Prag finden wollen, müssen wir noch ein wenig Vorarbeit leisten. Denn es fehlen ein paar (mir 12) Also habe ich haufenweise Tradis mit nach Dortmund genommen, die wir vor und nach dem Kino suchen wollten. In Dortmund Huckarde gings zum ersten. Ein Webcamcache. Logbedingung: Ein Bild mit Hut. Perfekt, denn mein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für Marcel war ein lilafarbener Hexenhut (leider hab ich vergessen ein Foto zu machen) und den konnte man bestimmt auch gut auf dem Webcamfoto erkennen ;-) es regnete und meine Kopfbedeckung war somit ein Schirm. Sein Bruder hat dann schnell das Foto von uns gespeichert und wir gingen weiter zum nächsten "NIK9". Ja, da fings dann an. Dunkel, keine Taschenlampe, nix gefunden. D1/T1 sogar mit Hint aber es war einfach zu dunkel um irgendetwas lesen zu können. Beim zweiten "Huckarder Brücke" erging es uns nicht anders. Zu dunkel. Das war schon deprimierend, besonders deswegen weil ich 2 Taschenlampen dabei hatte. Im Auto...da lagen sie gut. Lustlos gings weiter zum nächsten Tradi "nicht bücken, strecken" (GC1Q671) Den fand Marcel dann schnell und wir wollten noch zu einem weiteren aber das GPS wollte geradeaus, wir mussten aber links oder rechts gehen. Umwege zu laufen hatten wir nun doch keine Lust mehr (es war nämlich saukalt und regnete, keine Handschuhe dabei aber immerhin hatte Marcel was zu essen mit. Zur Stärkung der Abwehrkräfte sozusagen. Ich hab ja bloß Schokolade bei mir *gg*)
Somit machten wir hier erstmal Schluss. Soviele Caches und so wenig gefunden. Das konnte ja was werden.
Nach dem Kino gings dann in Dortmund Stadtmitte noch auf Cachesuche. (Ich hab Marcel den Horrorfilm, den ich gerne sehen wollte übrigens erspart. Das wäre nichts für sein zartes Gemüt *frechgrins*) Dortmund bei Nacht...Noch weniger empfehlenswert als bei Tag. Was hier für Gesocks rumläuft. Cache No. 1 lag am Dortmunder Hbf Nordeingang. Nee, also das war hier nichts für mich. Penner da, Besoffene dort, wer weiß was die anderen für Leute waren. Als mich dann auch noch einer von der Seite anlaberte, wollte ich nicht mehr suchen. Auch den nächsten Tradi am Dortmunder Hbf Haupteingang haben wir aufgrund Ekels nicht gesucht. Bäh, da rochs überall nach Urin und überhaupt liefen nur Freaks rum, das ging gar nicht. Ich denke allerdings nach dem Lesen der Logs, dass der Cache da nicht lag... Jetzt brauchten wir mal ein Erfolgserlebnis. Wobei wenn ich die ganzen Leute sah, wollte ich eigentlich nur ins Bett. Für mich als Landei war das hier Reizüberflutung mit Freaks ;-)
"Blick auf´s U #2#" (GC1R3BM) war dann unser erster Found nach etwas längerer Suche aber in Großstädten sollte man das GPS einfach weglassen, zuviel Ungenauigkeit. Auch "Blick auf´s U" (GC1PGPB) wurde schnell gefunden. Zu mehr hatte ich dann auch keine Lust mehr, außerdem wars schon halb 2 und ich war totmüde. Ich konnte meine Augen kaum noch offen halten. Wir fuhren danach allerdings noch beim goldenen M vorbei. Eigentlich hatte ich keinen Hunger. Eigentlich aber das Nicole nichts isst; sowas gibts nicht. Oder ich bin krank *gg* außerdem wollte ich endlich mal was beim Monopoly gewinnen. Immerhin hatte Marcel als Sofortgewinn eine Apfeltasche. "Besser als nix". Bis zum 23.12. läuft das noch. Wir fahren bestimmt nochmal hin *gg* um 4 war ich endlich im Bett. Man war ich müde. Nein, ich bins immernoch ;-)


***Final Countdown T -7***

Montag, 7. Dezember 2009

Earthcache in Hilden


Heute ging es erneut nach Hilden. Marcel holte mich um 17 Uhr vom Bahnhof ab und wir wollten noch kurz cachen gehen. So wirklich gut drauf war ich heute allerdings nicht. Totmüde, Kopfschmerzen und heut morgen hatte ich sogar noch Schwindel (eine Flasche Wein sollten wir nie wieder zu zweit leeren, das war definitiv zu viel *g*)
Aber die frische Luft konnte jetzt nur gut tun. Klar, dass es um diese Zeit sowieso wieder nur ein Nachtcache werden konnte. Zuerst wollten wir uns an einer Letterbox versuchen aber irgendwie war das doof im Dunkeln, da würden wir sowieso nicht fündig. Also fuhren wir nach Solingen Ohligs zu einem Earthcache "Earthcache Moorgebiet Ohligser Heide" (GC1VJB1). Auf dem Weg dorthin hab ich festgestellt, welch ein ausgeglichener Autofahrer Marcel doch ist. Verkehr und rote Ampeln machen ihm überhaupt nichts aus. Neeeeeeeein ;-)))) (Er ist noch schlimmer als ich also besser nicht von der Seite ansprechen ;-)
An den Koordinaten angekommen war klar; jetzt geht’s wieder in den Wald, im Dunkeln. Irgendwie bleibt mir auch nichts erspart. 500m waren es bis zum finalen Punkt. Tagsüber wird das ein richtig tolles Gebiet sein, man konnte es zumindest erahnen. Schöne Moorlandschaft (soweit ich das im Dunkeln überhaupt beurteilen konnte) Der Winter ist echt ätzend. Warum ist es nur schon so früh dunkel? Die Antworten waren schnell ermittelt und wir mussten nun noch zum Ende eines Steges, um das Foto zu schießen. Jetzt weiß ich endlich, wovor Marcel Angst hat...Schlangen. Ich werd nächstes Mal eine schöne Attrappe mitnehmen *g* Dann gings erstmal essen. Schade, dass es hier immer so wenige Earthcaches gibt, ich find die immer wieder toll. :-)

T -13

Sonntag, 6. Dezember 2009

Tradis in Hilden

Marcel musste heute nach Hilden und ich hab ihn begleitet. Cachetechnisch war ich da auch noch nie. Auf dem Weg dorthin sahen wir allerdings geringe Chancen cachen zu gehen. Es schüttete. In Hilden angekommen gings nach dem Einchecken ins Hotel direkt zum ersten. „Hildener Industriegeschichten: Karl Haßbach" (GC1KFET) (Es hatte zum Glück aufgehört zu regnen) Der Micro konnte sich dank Hint nicht lange verstecken und wir gingen zum nächsten Tradi „Hildener Industriegeschichten: Berta Bruchhausen" (GC1KFDB) Ich finde, dass das eher ein Mini-Multi ist. An den Koordinaten findet man zwar das gesuchte Objekt nicht aber die Dose. Dafür muss man ein paar Meter weiter gehen. Danach gings erstmal auf den Weihnachtsmarkt. Schönes Städtchen muss ich sagen. Fast hätte ich hier auch mal gewohnt aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir gönnten uns einen Glühwein (ich mit Schuss...selbst Schuld, wenn ich dann Kirmes im Kopf habe, ich vertrag echt nix mehr) Gegessen haben wir nichts, was wir später noch bitter bereuen würden, denn so gegen 23 Uhr hatten wir echt Hunger aber keiner mehr Lust noch mal rauszugehen ;-) Nach dem Weihnachtsmarkt gings nun ins Hotel. Ich wollte Marcel jetzt bei Phase 10 (ein Kartenspiel) abziehen. Das gelang mir zumindest beim ersten, beim zweiten....heieiei, lassen wir das. Ich bin ein äußerst schlechter Verlierer ;-)

T -14 / (den anderen hab ich jetzt keine Lust nachzuzählen *gg*)

Freitag, 4. Dezember 2009

Schlimmer gehts immer

Marcel in Station 10

Ich fands einfach nur schrecklich hier auf dem Friedhof

Marcel nicht. "Coooooole Location"

Ende gut, alles gut

Heute gings noch einmal zum Munitionsdepot in Hünxe (GC1PRH2). Der musste heute einfach gelöst werden ;-)
Es war noch hell als wir ankamen und ich fand, das es auch die optimale Tageszeit ist, um einen Nachtcache zu suchen *g*
Autos standen diesmal einige dort und in der Entfernung waren Schüsse zu hören. Die waren aber wirklich weit weg, sonst wäre ich auch wieder gegangen. Wir machten uns direkt auf den Weg zur letzten Station. Dank Hilfe wussten wir auch endlich, was wir machen sollten. Nur stellte sich die Umsetzung doch als ziemlich schwierig heraus. Irgendwie wollte das alles nicht klappen und ich rief meinen Telefonjoker direkt mal an. Vielleicht klappte es dann besser. Nachdem ich endlich wusste, was wir genau machen müssen, hats dann auch funktioniert. Das war echt schwer. Zur Cachergrundausrüstung sollte demnächst unbedingt auch ein Schraubenzieher gehören. Dunkel war es nun mittlerweile auch und ich überlies Marcel das Nachschauen der Koordinaten. Ich hielt lieber die Stellung, die Furcht kam langsam dahergekrochen ;-) Wie es dann bei mir so üblich ist, habe ich die letzten paar Male die Meldung meines GPS´ "Batterien schwach" ignoriert. Auf dem Weg zur 10. Station habe ich das Gerät extra ausgeschaltet, um die Restenergie zu sparen. Jetzt ließ es sich allerdings nicht mehr einschalten. Die Batterien hatten komplett versagt und natürlich hatte ich keine neuen dabei. (es gibt gewisse Dinge, die lerne ich einfach nie *g*) Das war ziemlich ärgerlich, denn der Multi ist kein Rundgang und wir müssten 2km zurück und wieder 2km hinlaufen. Im Dunkeln... Marcel hatte nämlich sein GPS gar nicht erst mitgenommen. Tja, wer sich auf mich verlässt, ist verlassen ;-))) Er hätte mich einfach daran erinnern müssen, denn gestern habe ich ihn bereits darauf aufmerksam gemacht, dass meine Batterien fast leer sind. Marcel, du musst auch mitdenken! *gg*
Brachte ja alles nichts, denn ich wollte nicht noch einmal hier hin. Also gingen wir den Weg zurück, holten Batterien, gingen den Weg wieder hin (eigentlich wollten wir ein wenig joggen, aber ich und joggen, habs keine 2min durchgehalten *grins*) und fanden jetzt auch endlich das Finale. "Gott sei Dank, endlich fertig hier" (ich ahnte ja nicht, dass es heute abend noch viel schlimmer werden würde) so liefen wir dann erneut den ganzen Weg zurück und eigentlich war mein Laufsoll für heute auch erfüllt. Die Wette, dass Marcel es nicht schafft, mich bis zum Auto zu tragen, habe ich übrigens gewonnen *frechgrins*
Jetzt ging es aber erstmal nach Dortmund zum klettern. Danach wollten wir (nein, eigentlich wollte ich da echt nicht hin) zu einem weiteren Nachtcache. "Alter Familienfriedhof Lost Place * Nachtcache *" (GC16G8P) Ich weiß nicht, warum ich mich hab überreden lassen hier hin zu gehen. Nächstes Mal muss ich besser verhandeln, da muss endlich mal was Gutes für mich bei rausspringen (wobei immerhin MUSS Marcel demnächst Horrorfilme mit mir gucken *lach*) Der Weg war ja noch OK, aber dann gings mitten in den Wald. DAS war überhaupt nicht schön, nein ganz und gar nicht. Das war noch viiiiiel schlimmer als der Nachtcache in Hünxe. Der verlief wenigstens auf Wegen. "oh mann, oh mann, ich geh zurück, ich geh zurück, definitiv" aber Marcel wollte mich nicht gehen lassen ;-) Dann trat er auf einen Stock...Das war laut und hat geraschelt...direkt in meiner Nähe...Ich bin fast auf seinen Arm gesprungen. Den kurzen Aufschrei erwähne ich nur nebenbei ;-) Ich weiß nicht, warum ich nicht einfach zurückgegangen bin aber alleine durch den Wald zurück? Der Cache interessierte mich nun wirklich nicht mehr. Ich hatte so eine Angst, das war echt schrecklich. Mein Herz schlug mir bis zum Hals und wir kamen dann endlich an...am alten Friedhof. "Da geh ich nicht rein, da geh ich nicht rein". Ich ging doch. Außen rum ließ es sich ganz gut laufen. Aber ich musste die Zeit so einplanen, dass Marcel den Cache gefunden hatte, wenn ich ankommen würde. Das klappte natürlich nicht und wir suchten zusammen. "Ich will weg hier, einfach nur raus aus dem verdammten Wald. Ich hasse Wald bei Nacht" Diesmal musste Marcel das loggen übernehmen, ich sah mich nicht dazu in der Lage. "Friedhof der Kuscheltiere" lässt grüßen. Warum schreibt Stephen King bloß solche Romane???? (und warum les ich die auch noch??? *g*) "So Marcel, jetzt mach mal, nicht gucken, was alles in der Dose ist, loggen!" ;-)) endlich konnten wir hier weg. Endlich gings wieder auf den normalen Weg (der übrigens nicht weit entfernt war *grr* warum sind wir mitten durch den Wald gegangen?!?!) Mein Herzschlag normalisierte sich nun wieder aber die Paranoia nicht ;-)
Ich glaub manchmal Marcel macht das mit Absicht. Ja, der will einfach nicht mehr mit mir klettern gehen und traut sich nicht, mir das zu sagen, sondern schleppt mich lieber in den tiefsten Wald, wo ich mich demnächst wohl zu Tode erschrecken oder erschossen werde *gg*

Donnerstag, 3. Dezember 2009

In Gelsenkirchen

Marcels und mein primäres Ziel war heute eigentlich nicht das cachen... Wir hatten Karten für einen Auftritt von Bernhard Hoecker. Da ich das geocaching Buch von ihm damals schon so toll fand (und mich dieses auch quasi erst so richtig dazu gebracht hat) war ich schon sehr gespannt, wie denn seine Show sein würde. Doch vorher gingen wir in der Innenstadt ein wenig cachen. Der erste "WEKA Karree" haben wir nicht gefunden. Was aber eher daran lag, dass Marcel seine eigene Schrift nicht mehr lesen konnte (es ist übrigens eine 9 *gg*) den zweiten haben wir dafür direkt gefunden. "Shopping in Gelsenkirchen" Ich brauchte dafür kein GPS; er konnte nur dort sein. Und so war es auch. Wir wollten noch zu einem dritten. Der liegt in einem Park aber da in Gelsenkirchen anscheinend das Geld für eine Beleuchtung fehlt, konnten wir hier nicht einmal suchen, da es stockduster war. Naja, wir mussten sowieso mal langsam los, denn essen wollte ich auch noch was. Nach dem Essen gings dann zur KAUE (dort, wo der Hoecker auftreten würde) Die Show war super. Sehr empfehlenswert und sollte er noch einmal hier auftreten, müssen wir unbedingt wieder hingehen. Ich hätt mich wegschreien können (naja, manchmal hab ich das auch *g*)

T -16 / T -58

Dienstag, 1. Dezember 2009

Nachtcache Munitionsdepot Hünxe. Mein passiver Part ;-)

Marcel im UV-Lichte


Sieht man mir die Angst an? ;-)

Nach dem klettern sollte es heute erneut hier hin gehen. Ich hab Marcel gesagt, dass ich zu einer früheren Uhrzeit als halb 9 hier sein möchte. Nun heute wars...halb 9 ;-) ich hatte schon wieder Schiss. Da ich diesmal gefahren bin,konnte ich auch abhauen, wann ich wollte. Wenns mir zu unheimlich wird, geh ich einfach. So! ;-)
Ich bin extra langsam gefahren. So 20km/h *gg* und beim aussteigen...hach das hat auch alles gedauert, man muss erstmal alles in den Taschen verstauen und so. Es war wieder unheimlich. Jetzt schon. Autos standen natürlich auch wieder hier.
"Sind das Jäger Marcel?"
"Nein"
"Schwör"
Na das konnte er dann auch nicht... "och nöööö, ich will nicht". Aber der Vollmond schien heute und es war richtig hell. Ich wusste nur nicht, ob ich das wollte, denn wenn man jetzt einen Blick in den Wald warf, konnte man alles sehen. Glühende Tieraugen, Psychopathen etc... Wir gingen direkt zur 2. Station, denn durch einen Tipp, wussten wir nun wo wir suchen mussten (Vielen Dank für die kleine Hilfe :-)) Aber dann fing ein Hund in einem Auto an zu bellen. "Warum ist der ganz alleine im Auto und warum ist der überhaupt im Auto?".Mein erster Gedanke natürlich: "Das ist ein Jäger, das muss einfach einer sein, wer hat sonst nen Hund?" *gg*und so machte ich direkt kehrtmarsch und ging zum Auto zurück. Der bellte auch die ganze Zeit und lockte so wahrscheinlich noch den Jäger an ;-) Marcel rief mir noch hinterher, dass er den Hinweis gefunden hatte und er alleine nicht dran kommt. "Mir doch egal, ich geh jetzt" schon fast am Auto angekommen, kam Marcel hinterhergerannt und hielt mich sozusagen auf, in dem er sich vor mich stellte und gut zuredete. Aber so schnell ließ ich mich auf meinem Weg nicht abbringen. Dann musste ich ihn halt anschieben, wenn er sich mir in den Weg stellt. "Ich geh jetzt zum Auto!" Ein paar Mal hat er versucht, mir weiterhin Mut zu machen, wie hell es doch sei und der Jäger nicht auf Jagd ist weil der Hund im Auto sitzt. "Ja toll also doch ein Psychopath" Ich wollte definitiv nicht mehr zu dem Hund zurück. Also was tun? OK, ich hab mich bequatschen lassen. Marcel hat gesagt, wir machen bloß Station 2 und gehen dann. "Na schön" Aber ich wollte nichts sehen. Also hab ich mein Gesicht von außen in Marcels Jacke versteckt. "Wenn mich einer so sieht, hält der dich direkt für nen Psycho" *gg* aber so gings, ja so konnte ich bestimmt auch bis zum Finale gehen. Ich konnte zwar nicht suchen aber das war mir auch egal. Wie Marcel sucht, weiß ich nicht, aber mein Gesicht darf nicht im Freien sein *ggg*. Zurück an Station 2 fing der Hund natürlich direkt wieder an zu kläffen. Ich hasse es,ich hasse es...(Marcel, hier wurdest du innerlich von mir verflucht wenn du also demnächst Pech hast, weißt du warum) An den Hinweis kam Marcel doch selbst dran und ich hatte schon wieder Schiss. Denn suchen während ich an Marcels Arm hing, ging nun auch nicht. Es war so gruselig, der Vollmond machte alles nur viel schlimmer. Jetzt konnte man so weit gucken, das wollte ich nicht... Die nächste Station war bloß 100m entfernt, also gingen wir weiter. Ja, ich ging doch tatsächlich weiter. Hier musste man allerdings in die Büsche und ich wollte da nicht rein, der Jäger...ihr versteht *gg* Also ging Marcel alleine, kurzerhand hatte er ihn auch gefunden aber er brauchte das UV Licht..."Jetzt musst du doch da rein". Schnell die Zahlen notiert und weiter zur 4. Die war auch nicht weit. Ich glaub, das war ein Trick um mich zu locken ;-) Auch hier musste man wieder vom Weg ab; auch hier wollte ich lieber auf dem Weg warten, bis Marcel was gefunden hat. Leider gings nicht so schnell und ich musste nun doch mit suchen. Ich wollte aber gar nicht. Mal ein wenig hier und ein wenig dort gesucht. "Jetzt find das doch Marcel" ;-) Einen Blick nach hinten geworfen, die Umgebung vorne abgecheckt, nichts zu sehen. Marcel fand den Hinweis. Ich gab die Koordinaten ins GPS ein (warum musste ich das eigentlich machen, wenn du selbst dein Gerät dabei hattest?!?!) und wir gingen weiter. Auch an der 5. Station hat Marcel den Hinweis schnell entdeckt. Ich hielt es für besser heut im Hintergrund zu bleiben und nur dahin zu gehen, wenn ich muss. Auf dem Weg wars viel besser, ich muss alles im Blickfeld haben. Ab hier gings dann weiter zur 6. Station. Allerdings vom schönen großen, breiten Weg ab auf einen schmaleren. "Haaach". Vorher gings eigentlich mit der Angst, aber jetzt musste ich schon wieder so nah am Wald laufen, das wollte ich nicht :-( hier war dann auch das erste Mal Terrain 3 angesagt. Während Marcel sich durch die Büsche schlug, nahm ich den "offiziellen" Weg *gggg* Gesucht und nichts gefunden. "Hast du schon darunter geschaut? Nein? Dann lass es auch lieber, da sind ganz viele Spinnen". Gut zu wissen ;-) Wir haben erstmal ein paar Fotos gemacht und ich hab Marcel dann gesagt, dass er mal da rein gucken soll. Ich hätte das nämlich mit Sicherheit nicht gemacht. Keine Chance. Da wäre ich eher mit einem Spiegel zurückgekommen. Da war der HInweis dann auch versteckt. Nur um mal kurz meine passive Rolle zu unterstützen. Ich habe Marcel mit hilfreichen Tipps versorgt. "Guck mal da, such mal dort" *ggg* so hab ich auch noch nicht gecacht. Station 7 war dann an einer Munitionshalle. Auch hier hat Marcel den Hinweis schnell gefunden (und ich glaub, ich komme nun doch mit der Stationenreihenfolge durcheinander, die kam doch viel eher oder?!?!) Station 8 weiß ich nicht mehr. Ah doch klar, die verrostete Eisenbahn. Das war cool, da steht ein alter Waggon im Wald. Rein musste man nicht. Ich hielt mich auch hier zurück, denn was wenn da jemand drin schläft? Marcel kann heute ruhig der ganze Ruhm gebühren, das ist kein Problem, ich will nur, dass der Cache endlich fertig wird. Station 9 war dann die, an der damals andere Cacher das Feuer und das Blut entdeckt hatten. " oh man, ich will doch weg, ja ganz schnell weg" Von hier aus wäre ich allerdings nie alleine zurück bis zum Auto gegangen. Dein Glück, Marcel ;-)) Auch hier wurde dann Marcel wieder fündig, während ich mich lieber im abseits hielt und die Gegend inspizierte. Station 10 sollte nun die Letzte sein und an der scheiterten wir auch. Keine Ahnung, ob man in die Halle rein muss. Ich tendiere zu einem "ja" aber wir haben die Tür kein Stückchen schieben können. Die hat sich überhaupt nicht bewegt. Wir wussten hier allerdings nicht, dass wir schon an der letzten Station sind. Haben nicht mitgezählt und ich überschreibe bei Multis immer die Waypoints, sobald eine Station gefunden wurde. *g* Also gingen wir noch ein Stück weiter, denn falls wir nicht an der letzten Station wären, müsste man ja weitere Reflektoren sehen. Wir sahen keine und gingen zurück. Suchten noch einmal alles ab aber ich fand den Hint so eindeutig. "Sesam öffne dich" Das ging definitiv nicht. Es wurde auch langsam ziemlich kalt. Es fror sogar schon. "Wird Zeit zurückzugehen" Marcel wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und suchte weiterhin alles ab. Ich stand rum und sah zu (erinnerte mich an meine erste Cacheerfahrung mit Steffen *g*) Ich machte noch einmal den Vorschlag, dass wir ein Stück weiter den Weg absuchen, vielleicht lässt sich das Final auch so finden. Ich weiß gar nicht mehr warum aber ich hab auf einmal einen totalen Lachanfall bekommen, das tat schon richtig weh bei der Kälte. Aber gefunden haben wir nichts, wo sollte man auch suchen?!?! Irgendwann sah auch Marcel ein, dass es nichts brachte. Das war natürlich ärgerlich, wirklich ärgerlich. Zum einen hab ich mich jetzt den ganzen gruseligen, unheimlichen Weg hier hin geschleppt und zum anderen wusste ich genau "Verdammt, jetzt musst du noch einmal hier hin". Hach so ein Mist. Also gingen wir zurück. Einen TJ hatte ich nämlich leider nicht dabei :-( Auf dem Rückweg habe ich dann festgestellt, wie paranoid ich eigentlich bin *gg*. Während wir gemütlich quatschend den Weg entlanglaufen, bleibe ich auf einmal wie angewurzelt stehen. "Marcel, was ist das?" da stand etwas am Rande des Weges, etwas schwarzes, dunkles und...es bewegte sich nicht. Gar nicht. Trotzdem war für mich sonnenklar, Psychopath oder gefräßiges Tier. Tja, was nun, ich wollte nicht daran vorbeigehen, auf keinen Fall. "Marcel, du musst mich tragen, nimm mich Huckepack" Und während ich mir Marcels Mütze ins Gesicht zog, um nicht zu sehen, was uns da gleich anfallen würde, fing er schon an zu lachen. Da hatte tatsächlich jemand einen Baumstamm hingestellt. Ja einen Baumstamm. Der war groß *lach* Man, war das peinlich, wobei andererseits "Puh, zum Glück nur ein Baumstamm". Ja ich bin schrecklich, ich weiß aber immerhin lässt er sich von meiner Panik nicht anstecken, dann würde ich gar nicht mehr nachts cachen gehen. Auf dem Rückweg uhute ansonsten nur noch eine Eule alles andere verlief mehr oder weniger ruhig. Nur am Auto...kurz vorm einsteigen...ich weiß auch nicht, was ich da gehört habe. Einen Schrei oder sowas aber keinen lauten. So schnell saß ich noch nie im Auto...*gg* Immerhin wars doch ein sehr witziger Abend. So viele Lachattacken hatte ich wohl noch nie beim cachen. Aber jetzt noch mal hier hin?!?! Oh mann, nächstes Mal sollte ich Inliner mitnehmen, dann bin ich schneller ;-)


T -18/T -60